Die ätherischen Öle der Arve beruhigen Herzschlag und Gespräch. Beim Schnitzen löst sich Harz wie Erinnerung, und jede Kerbe riecht nach Frostnächten. Bretter werden zu Truhen, Löffeln, Bettlehnen; Oberfläche gewachst, nicht versiegelt. So bleibt die Maserung lesbar und die Stube atmet wie ein leiser Wald.
Gesponnen aus dem Gang durchs nasse Gras, nimmt Wolle Farben von Walnuss, Zwiebelschale und Indigo an. Lanolin wärmt Hände, Fäden erinnern an Weidepfiffe. Stricken wird zur Topografie: linke Maschen, rechte Maschen, Rippen wie Terrassen. Jede Mütze erzählt Wind, jede Decke zählt Abendstunden.
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